Student aus Brasilien mit Beitrag “Fog Shower” im Finale von Electrolux Design Lab 2007
Zahlreiche Gebiete der Welt leiden an Wassermangel und müssen daher Wasser rationieren. Eine Dusche, die einen Nebel aus mikroskopisch kleinen Wassertröpfchen einsetzt, könnte zur Lösung dieses Problems beitragen. Dies war die Ausgangsüberlegung für ein Konzept, das der Brasilianer João Diego Schimansky zum Design Lab 2007 einreichte. Der Student der Pontificia Universidade Católica do Paraná in Brasilien entwickelte eine Nebeldusche, die lediglich zwei Liter Wasser für eine fünfminütige Dusche verbraucht. Die sparsamsten gängigen Duschköpfe benötigen im Vergleich dazu 26 Liter.
Wie Schimansky erklärt, führt die Drosselung des Wasserstroms auf ein Minimum dazu, dass der Wasserverbrauch beim Duschen tatsächlich sinkt. Allerdings - und das sei das Hauptproblem - verringere sich dadurch auch der Komfort einer normalen Dusche. Diesem Problem begegnen konventionelle Wassersparduschköpfe dadurch, dass die Belüftung des Wasserstroms erhöht wird. Mit der Fog Shower wird dieses Prinzip noch ein Stück weiter geführt, indem ein Dampfstrom aus mikroskopisch kleinen Wassertröpfchen erzeugt wird.
In der Fog Shower wird das Wasser erhitzt und unter Druck in einen Ultraschall-Verdampfer geleitet. Danach wird es durch perforierte Metallplatten gepresst. Ein intelligentes Sensorsystem versprüht den Wasserdampf aus verschiedenen Winkeln in Abhängigkeit von den Bewegungen der Person in der Dusche. Abgesehen von der Senkung des Wasserverbrauchs spart die Dusche auch Energie ein, da weniger Wasser erhitzt werden muss, und verwendet zudem erneuerbare Energien, beispielsweise aus Solar- oder Windkraft.
Schimansky kam die Idee zu seiner Erfindung, als er sich überlegte, welches Haushaltsgerät das meiste Wasser und die meiste Energie verschwendet. “Ich habe mir auch darüber Gedanken gemacht, dass an vielen Orten der Erde bereits Wassermangel herrscht und dass diese Situation sich wahrscheinlich noch verschlimmern wird. Und das wiederum treibt auch die Energieverschwendung voran.”
Schimansky sieht Öko-Design als eine neue Richtung in der Produktentwicklung, die völlig neue Geräte hervorbringt. “Die große Herausforderung für uns Designer besteht darin, sparsame Geräte zu entwickeln, die den gleichen oder noch größeren Komfort und Verbrauchernutzen bieten, wie bestehende Geräte”, fügt er hinzu.. “Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass diese Produkte die Umweltbelastung für unseren Planten verringern helfen und so zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen.”
Schimanskys Beitrag ist einer von acht Finalisten, die um den ersten Platz im Electrolux Design Lab 07 konkurrieren, der fünften Ausgabe dieses jährlichen weltweiten Wettbewerbs. Hunderte von Designstudenten aus aller Welt nahmen am diesjährigen Wettbewerb teil und wurden aufgefordert, ihre Ideen für ökologische und nachhaltige Haushaltsgeräte und Lösungen für 2020 zu präsentieren.
Ansprechpartner:
Frau Elisabeth Lokai-Fels
Unternehmenskommunikation
E-Mail: unternehmenskommunikat[…]
Telefon: +49 (911) 323-1258
Fax: +49 (911) 323-1178
Zuständigkeitsbereich: Leitung Unternehmenskommunikation
Über Electrolux Hausgeräte Vertriebs GmbH:
Quelle (lifePR)
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