Wohnimmobilienmarkt NRW 2008 - Erstmals sinken die Baulandpreise

In Nordrhein-Westfalen blieben die Preise für Eigenheime in den vergangenen zwölf Monaten überwiegend konstant. Die Preise für Eigentumswohnungen gaben hingegen teilweise nach. Auch Baulandkosten gingen teilweise zurück, insbesondere in kleineren Kommunen auf dem Land. Die Wohnungsmieten hingegen stiegen in vielen Städten an.
Dies geht aus dem Preisspiegel NRW-Wohnimmobilienmarkt 2008 des Immobilienverbandes IVD-West hervor.

Während in den zurückliegenden Jahren die Baulandpreise fast immer stiegen, ist dies eine neue Entwicklung. Der Grund hierfür ist das Nachlassen des Wohnungsneubaus. Laut Statistischem Landesamt wurden zwischen Januar und September 2007 über 27 Prozent weniger Baugenehmigungen für Wohnungen und Häuser erteilt als im gleichen Zeitraum 2006.

Diese geringere Bauland-Nachfrage trifft in vielen Gemeinden auf ein großes Angebot, denn viele haben in der Vergangenheit Baugebiete erschlossen. Ländliche Regionen sind von diesen Preisrückgängen besonders betroffen, weil viele Menschen - nicht zuletzt wegen den gestiegenen Benzinkosten - lieber in der Stadt als auf dem Land bauen oder kaufen.
In Emmerich, Voerde, Wiehl, Wipperfürth und Würselen gaben die Baulandpreise - je nach Lage - zwischen zehn und 20 Prozent nach. So kostet der Quadratmeter Grundstück in mittelguter Lage von Wiehl derzeit 100 Euro, vor einem Jahr noch 130 Euro. Rückgänge zwischen fünf und zehn Prozent gab es in Bergisch Gladbach, Mülheim an der Ruhr, Rösrath, Rheda-Wiedenbrück und Goch. In Städten mit über 300.000 Einwohnern dagegen blieben die Grundstückspreise überwiegend stabil (wie in Duisburg, Essen und Wuppertal). Steigerungen gab es - je nach Ort und Lage - zwischen fünf und 19 Prozent in Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund und Köln. Eine Ausnahme ist Düsseldorf: hier sanken die Grundstückspreise zwischen zehn und 14 Prozent: Musste man vor einem Jahr in sehr guten Lagen noch 750 Euro pro Quadratmeter einrechnen, so sind es heute 650 Euro.

In den nordrhein-westfälischen Ballungsregionen Rhein und Ruhr stiegen in Aachen, Bochum, Düsseldorf, Duisburg, Neuss, Hattingen und Meerbusch die Preise für freistehende, gebrauchte Eigenheime: Je nach Ausstattung und Lage zwischen zwei und 20 Prozent. Den höchsten Preisanstieg gab es in Siegen: hier kletterten die Kosten in sehr guter Lage von 300.00 auf 390.000 Euro (30 Prozent). Preisrückgänge gab es vor allem in ländlichen Gebieten: So sanken die Eigenheimpreise beispielsweise in Detmold, Eschweiler, Gütersloh, Dinslaken, Stolberg, Kaarst, Soest und Tönisvorst. In Rheinbach gaben sie in mittelguten Lagen um 25 Prozent nach: von 200.000 auf 150.000 Euro.
In den neun Städten NRWs mit über 300.000 Einwohnern muss man im Schnitt für ein freistehendes Eigenheim in guter Lage 406.667 Euro einrechnen (minus ein Prozent). Die Spanne reicht hierbei von 285.000 Euro (Bielefeld) bis 550.000 Euro in Düsseldorf. Am unteren Ende der Preis-
skala befinden sich Lübbecke und Windeck, wo man für ein vergleichbares Eigenheim 150.000 Euro berechnen muss.

Eigentumswohnungen: Preise in Ballungszentren stabil, in Kleinstädten oft gesunken

Die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen blieben in den Großstädten mit über 300.000 Einwohnern überwiegend stabil. Rückgänge (teils zwischen vier und 18 Prozent) gab es in Bielefeld, Bochum, Essen und Wuppertal. Leichte Steigerungen (drei bis sechs Prozent) gab es in Düsseldorf und Duisburg.
In ländlichen Regionen gaben in vielen Gemeinden die Wohnungspreise nach. Den größten Rückgang gab es in Krefeld: hier sanken die Preise für gebrauchte Wohnungen in guten Lagen um 31 Prozent - von 1.300 Euro auf 900 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Zwischen neun und 20 Prozent waren die Einbußen etwa in Arnsberg, Bad Salzuflen, Detmold, Hattingen, Herford, Iserlohn Lindlar, Meckenheim und Mettmann.
Die Preise für Wohnungen im Neubau-Erstbezug blieben hingegen überwiegend stabil. Im NRW-Schnitt stiegen sie sogar für Wohnungen in sehr guten Lagen um ein Prozent. In der Landeshauptstadt muss man mit 4.000 Euro pro Quadratmeter den höchsten Preis für eine sehr gut ausgestattete Wohnung bezahlen, in Köln und Münster 3.500, in Bonn 3.300, in Essen 2.900 Euro.

Die Wohnungskaltmieten stiegen in den vergangenen zwölf Monaten vor allem in Gebrauchtimmobilien in guten Lagen sowie im Neubau-Erstbezug. Hier gibt es keine Unterschiede zwischen Stadt und Land. In den Städten mit über 100.000 Einwohnern stiegen die Mieten um über zehn Prozent beispielsweise in Dortmund, Krefeld und Mülheim. Den größten Anstieg gab es in Krefeld, wo die Netto-Kaltmieten in gut ausgestatteten Wohnungen um 27 Prozent stiegen (von 5,50 auf sieben Euro). Zwischen vier und neun Prozent stiegen die Wohnungsmieten etwa in Bonn, Düsseldorf, Herne und Leverkusen. Im NRW-Schnitt stiegen sie im Neubau-Erstbezug in den Städten mit über 100.000 Einwohnern um zwei Prozent.
In Siegen gab es eine gegensätzliche Entwicklung: während die Mieten in einfachen Lagen um teilweise 30 Prozent sanken, kletterten sie in gut ausgestatteten Wohnungen in guten Lagen zwischen vier und 13 Prozent.

Die höchsten Mieten muss man im Neubau-Erstbezug in guten Lagen von Köln einrechnen (10,50 Euro), gefolgt von Düsseldorf und Bonn mit zehn Euro. Am günstigsten wohnt es sich in Holzwickede und Windeck mit fünf Euro.

Der Preisspiegel Wohnimmobilienmarkt NRW 2008 kann für 30 Euro (inkl. MwSt., zzgl. Versand) beim IVD-West bestellt werden, Tel: (0221) 95 14 97-0, E-Mail: info@ivd-west.net.

Abdruck honorarfrei.

Immobilienverband Deutschland (IVD)
Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, West e.V. (für NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland)
Pressekontakt: Bernhard Hoffmann, Pressesprecher

Geschäftsstelle:
Hohenstaufenring 72,
50674 Köln
Telefon: (0221) 951497-14
Fax: 9514979
E-Mail: hoffmann@ivd-west.net
Internet: www.ivd-west.net

Der Immobilienverband Deutschland (IVD) ist die standespolitische Interessenvertretung von Maklern, Hausverwaltern, Sachverständigen und Bauträgern. Bundesweit zählt er über 5.000 Mitglieder und ist somit der größte Verband der Immobiliendienstleister. Im Regionalverband IVD West sind rund 1.200 Mitglieder organisiert. Er umfasst die drei Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Um Verbandsmitglied zu werden und das IVD-Gütesiegel führen zu dürfen, müssen Fachqualifikationen nachgewiesen und genaue Wettbewerbsregeln eingehalten werden. Außerdem sind alle IVD-Unternehmen speziell versichert. Eine so genannte Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung ist ein Muss. Damit ist das IVD-Logo ein Gütesiegel für Kompetenz und Professionalität.
Der IVD schloss sich im August 2004 aus den beiden Verbänden Ring Deutscher Makler und Verband Deutscher Makler zusammen.In Nordrhein-Westfalen blieben die Preise für Eigenheime in den vergangenen zwölf Monaten überwiegend konstant. Die Preise für Eigentumswohnungen gaben hingegen teilweise nach. Auch Baulandkosten gingen teilweise zurück, insbesondere in kleineren Kommunen auf dem Land. Die Wohnungsmieten hingegen stiegen in vielen Städten an.
Dies geht aus dem Preisspiegel NRW-Wohnimmobilienmarkt 2008 des Immobilienverbandes IVD-West hervor.

Während in den zurückliegenden Jahren die Baulandpreise fast immer stiegen, ist dies eine neue Entwicklung. Der Grund hierfür ist das Nachlassen des Wohnungsneubaus. Laut Statistischem Landesamt wurden zwischen Januar und September 2007 über 27 Prozent weniger Baugenehmigungen für Wohnungen und Häuser erteilt als im gleichen Zeitraum 2006.

Diese geringere Bauland-Nachfrage trifft in vielen Gemeinden auf ein großes Angebot, denn viele haben in der Vergangenheit Baugebiete erschlossen. Ländliche Regionen sind von diesen Preisrückgängen besonders betroffen, weil viele Menschen - nicht zuletzt wegen den gestiegenen Benzinkosten - lieber in der Stadt als auf dem Land bauen oder kaufen.
In Emmerich, Voerde, Wiehl, Wipperfürth und Würselen gaben die Baulandpreise - je nach Lage - zwischen zehn und 20 Prozent nach. So kostet der Quadratmeter Grundstück in mittelguter Lage von Wiehl derzeit 100 Euro, vor einem Jahr noch 130 Euro. Rückgänge zwischen fünf und zehn Prozent gab es in Bergisch Gladbach, Mülheim an der Ruhr, Rösrath, Rheda-Wiedenbrück und Goch. In Städten mit über 300.000 Einwohnern dagegen blieben die Grundstückspreise überwiegend stabil (wie in Duisburg, Essen und Wuppertal). Steigerungen gab es - je nach Ort und Lage - zwischen fünf und 19 Prozent in Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund und Köln. Eine Ausnahme ist Düsseldorf: hier sanken die Grundstückspreise zwischen zehn und 14 Prozent: Musste man vor einem Jahr in sehr guten Lagen noch 750 Euro pro Quadratmeter einrechnen, so sind es heute 650 Euro.

In den nordrhein-westfälischen Ballungsregionen Rhein und Ruhr stiegen in Aachen, Bochum, Düsseldorf, Duisburg, Neuss, Hattingen und Meerbusch die Preise für freistehende, gebrauchte Eigenheime: Je nach Ausstattung und Lage zwischen zwei und 20 Prozent. Den höchsten Preisanstieg gab es in Siegen: hier kletterten die Kosten in sehr guter Lage von 300.00 auf 390.000 Euro (30 Prozent). Preisrückgänge gab es vor allem in ländlichen Gebieten: So sanken die Eigenheimpreise beispielsweise in Detmold, Eschweiler, Gütersloh, Dinslaken, Stolberg, Kaarst, Soest und Tönisvorst. In Rheinbach gaben sie in mittelguten Lagen um 25 Prozent nach: von 200.000 auf 150.000 Euro.
In den neun Städten NRWs mit über 300.000 Einwohnern muss man im Schnitt für ein freistehendes Eigenheim in guter Lage 406.667 Euro einrechnen (minus ein Prozent). Die Spanne reicht hierbei von 285.000 Euro (Bielefeld) bis 550.000 Euro in Düsseldorf. Am unteren Ende der Preis-
skala befinden sich Lübbecke und Windeck, wo man für ein vergleichbares Eigenheim 150.000 Euro berechnen muss.

Eigentumswohnungen: Preise in Ballungszentren stabil, in Kleinstädten oft gesunken

Die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen blieben in den Großstädten mit über 300.000 Einwohnern überwiegend stabil. Rückgänge (teils zwischen vier und 18 Prozent) gab es in Bielefeld, Bochum, Essen und Wuppertal. Leichte Steigerungen (drei bis sechs Prozent) gab es in Düsseldorf und Duisburg.
In ländlichen Regionen gaben in vielen Gemeinden die Wohnungspreise nach. Den größten Rückgang gab es in Krefeld: hier sanken die Preise für gebrauchte Wohnungen in guten Lagen um 31 Prozent - von 1.300 Euro auf 900 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Zwischen neun und 20 Prozent waren die Einbußen etwa in Arnsberg, Bad Salzuflen, Detmold, Hattingen, Herford, Iserlohn Lindlar, Meckenheim und Mettmann.
Die Preise für Wohnungen im Neubau-Erstbezug blieben hingegen überwiegend stabil. Im NRW-Schnitt stiegen sie sogar für Wohnungen in sehr guten Lagen um ein Prozent. In der Landeshauptstadt muss man mit 4.000 Euro pro Quadratmeter den höchsten Preis für eine sehr gut ausgestattete Wohnung bezahlen, in Köln und Münster 3.500, in Bonn 3.300, in Essen 2.900 Euro.

Die Wohnungskaltmieten stiegen in den vergangenen zwölf Monaten vor allem in Gebrauchtimmobilien in guten Lagen sowie im Neubau-Erstbezug. Hier gibt es keine Unterschiede zwischen Stadt und Land. In den Städten mit über 100.000 Einwohnern stiegen die Mieten um über zehn Prozent beispielsweise in Dortmund, Krefeld und Mülheim. Den größten Anstieg gab es in Krefeld, wo die Netto-Kaltmieten in gut ausgestatteten Wohnungen um 27 Prozent stiegen (von 5,50 auf sieben Euro). Zwischen vier und neun Prozent stiegen die Wohnungsmieten etwa in Bonn, Düsseldorf, Herne und Leverkusen. Im NRW-Schnitt stiegen sie im Neubau-Erstbezug in den Städten mit über 100.000 Einwohnern um zwei Prozent.
In Siegen gab es eine gegensätzliche Entwicklung: während die Mieten in einfachen Lagen um teilweise 30 Prozent sanken, kletterten sie in gut ausgestatteten Wohnungen in guten Lagen zwischen vier und 13 Prozent.

Die höchsten Mieten muss man im Neubau-Erstbezug in guten Lagen von Köln einrechnen (10,50 Euro), gefolgt von Düsseldorf und Bonn mit zehn Euro. Am günstigsten wohnt es sich in Holzwickede und Windeck mit fünf Euro.

Der Preisspiegel Wohnimmobilienmarkt NRW 2008 kann für 30 Euro (inkl. MwSt., zzgl. Versand) beim IVD-West bestellt werden, Tel: (0221) 95 14 97-0, E-Mail: info@ivd-west.net.

Abdruck honorarfrei.

Immobilienverband Deutschland (IVD)
Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, West e.V. (für NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland)
Pressekontakt: Bernhard Hoffmann, Pressesprecher

Geschäftsstelle:
Hohenstaufenring 72,
50674 Köln
Telefon: (0221) 951497-14
Fax: 9514979
E-Mail: hoffmann@ivd-west.net
Internet: www.ivd-west.net

Der Immobilienverband Deutschland (IVD) ist die standespolitische Interessenvertretung von Maklern, Hausverwaltern, Sachverständigen und Bauträgern. Bundesweit zählt er über 5.000 Mitglieder und ist somit der größte Verband der Immobiliendienstleister. Im Regionalverband IVD West sind rund 1.200 Mitglieder organisiert. Er umfasst die drei Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Um Verbandsmitglied zu werden und das IVD-Gütesiegel führen zu dürfen, müssen Fachqualifikationen nachgewiesen und genaue Wettbewerbsregeln eingehalten werden. Außerdem sind alle IVD-Unternehmen speziell versichert. Eine so genannte Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung ist ein Muss. Damit ist das IVD-Logo ein Gütesiegel für Kompetenz und Professionalität.
Der IVD schloss sich im August 2004 aus den beiden Verbänden Ring Deutscher Makler und Verband Deutscher Makler zusammen.

Quelle (openPR)

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