Bei Kindergärten lässt sich viel Geld sparen
Ein großes Problem in Kindergärten könnte in den nächsten Jahren nicht nur ein spürbares Nachlassen der Heizleistung der eingebauten Fußbodenheizungen werden, sondern deren Komplettausfall. Für alle, die den Kindern Gutes tun wollen — also eben keine eiskalten Fußböden —, wäre der Ausfall der Heizung sicherlich eine mittelschwere Katastrophe. Warum ist das überhaupt so? Weil viele der in den 70er und 80er Jahren eingebauten Fußbodenheizungen sanierungsbedürftig sind. Oft ist es keine Frage, ob sie ausfallen — sondern wann.
Kindertagesstätten und -krippen gelten sicherlich als Gebäude der sensibelsten Art; es gibt rund 48.000 Tagesstätten hierzulande (Stand: 2002): Dutzende bis hunderte der Kinder sehen in “ihrer” Kita ein zweites Zuhause, in dem (oft den ganzen Tag) nicht nur gelernt, sondern auch nach Herzenslust gespielt und herumgetollt wird. Unter anderem auf dem Fußboden, der dank eingebauter Heizung auch im frostreichen Winter für wohlige Wärme sorgt. Kalte Füße, Hände und Knie wären sowieso schon schlimm, erkältete Kinder, die sich in der Kita nicht mehr wohl fühlen, das Schlimmste. Ein Alptraum für Erzieher und Eltern.
Viele der heutigen Kindergärten in Deutschland wurden mit Fußbodenheizungen ausgestattet. Doch was vor 20, 30 Jahren niemand ahnte: Diese Heizungen sind anfällig. Ewig halten sie nicht, obwohl viele das damals glaubten oder behaupteten.
Was den Beteiligten zuerst auffällt: Die Heizleistung der Anlage lässt rapide nach, Wasserschäden treten auf, die Räume kühlen aus. Was tun? Auf der einen Seite geht es um das Einsparen öffentlicher Gelder bei einer Generalüberholung, natürlich — auf der anderen die bewusste, wirtschaftlich kalkulierte Infragestellung einer eventuellen Sanierungsmaßnahme. In beiden Fällen geht es um Geld. Um viel Geld.
Selten werden Kindergarten-Neubauten Probleme bereiten — vielmehr sind es die alten, längst in die Jahre gekommenen. Als diese gebaut und mit Fußbodenheizungen ausgestattet wurden — vor 20 oder 30 Jahren —, hatte niemand mit dem Verspröden der Kunststoffrohre gerechnet. Das war nicht im Bewusstsein.
Heute kommt es immer wieder vor, dass ganze Heizsysteme ausfallen — nicht nur die für öffentlichen Träger (etwa 45% der Tagesstätten werden von diesen gestellt) eine Geld-Katastrophe, die direkt aus dem Fußboden kommt.
Für einen Kindergarten, dessen Gesamtfläche samt Nebenräumen, Sanitäranlagen etc. etwa 1.000 qm ausmacht, bedeuten dies Sanierungskosten bis zu 200.000 Euro, die Stillstands-, also Verlagerungskosten noch gar nicht eingerechnet.
Neue Methode ohne Dreck und Lärm
Hilfe jedoch gibt es, und auf Antrag werden zinsgünstige Darlehen von der Förderbank KfW gefördert: Wenige wissen, dass es in Deutschland seit dem Jahr 2005 eine Möglichkeit gibt, Fußbodenheizungen auch in Kindertagesstätten zu sanieren statt aufwändig zu erneuern.
Patentiert hat das System ein Schweizer; eine Fürther Firma namens TGA Rohrinnensanierung AG setzt es um: in öffentlichen Gebäuden, Schwimmbädern, Museen, Firmen, Altenheimen, Kirchen, Lofts, Schulen — und na-türlich in Privathäusern oder Tagesstätten. Die neue Technologie nennt sich “HAT-System”. 10.000 Wohneinheiten wurden weltweit bereits damit saniert.
Die Kunststoffleitungen werden nämlich durch den fortschreitenden Alterungsprozess porös. Folge: Risse bilden sich, die Rohre verschlammen zunehmend, und die Heizleistung lässt markant nach. Wasser sickert aus, der Kessel muss immer höhere Temperaturen fahren. Energie wird verschwendet. Die Rohre, so die vorweggenommene Zusammenfassung, werden gereinigt und mit dem patentierten Inliner-Verfahren von innen neu beschichtet.
Betrieb geht normal weiter
Vorteile: Der Kindergarten muss nicht geschlossen werden, es gibt keine Beschädigungen am Fußboden, der Betrieb läuft ganz normal weiter. Nichts wird herausgerissen, keine Möbel geschleppt, kein neuer Estrich muss verlegt werden. Alles geschieht ohne Schmutz.
Der Zustand der Leitungen ist exakt messbar, auch ohne sie unterm Fußboden sehen zu können. Kudsi: “Ab einem bestimmten Zustand ist eine solche Anlage auch von uns nicht mehr zu retten; wer die geschätzte Fußbodenheizung behalten will, zum Wohle der Kinder, sollte sich rechtzeitig Gedanken machen. Es ist keine Frage, ob die Leitungen spröde werden, sondern wann. Und dann kann es richtig teuer werden.”
Akribisch untersuchen, dann beratschlagen
Die Schritte des 2000 von Werner Näf weiter entwickelten Systems: Mit einem mobilen Labor wird der Zustand einer Fußbodenheizung gemessen und mit dem gültigen Normenwert verglichen. Die meisten maroden Heizschlangen weisen eine extreme Grenzwertüberschreitung aus, durch die schadhafte Zellstruktur des Kunststoffs dringt stetig zunehmend Sauerstoff von außen ein.
Die Gerätschaften werden am Heizkreisverteiler der Fußbodenheizung angeschlossen, die Rohre mit aufbereiteter Luft getrocknet. Danach entfernt ein Spezialgranulat alle Verunreinigungen und Inkrustationen; die Innenwände der Rohre müssen für den abschließenden Neu-Beschichtungsvorgang 100%ig rein sein.
Die Kinder merken von alle dem gar nichts.
Alle Vorbereitungen laufen dann darauf hinaus: Das final, mitsamt eines Spezialwerkzeugs durchströmende Epoxydharz wird zu einem neuen, vollflächigen und nahtlosen Rohr im Rohr. “Nur kann das nicht jedes Epoxydharz”, sagt Karim Kudsi. Dipl.-Ing. Werner Näf erfand eine chemische Zusammensetzung, die es er-möglichte, Kunststoffrohre dieser kleinen Nennweite “nahtlos zu beschichten”, so Kudsi. Die chemische Formel dafür wird heute in der Schweiz wie eine Coca-Cola-Formel gehütet.
Nach 48 Stunden wieder einsatzklar
Ist das ca. 0,4 mm starke Epoxydharz-Rohr im Rohr erst einmal ausgehärtet, kann die Anlage nach 48 Stunden wieder in Betrieb genommen werden.
Die anfangs erwähnten rund 1.000 qm Kindergarten-Fläche zu sanieren, beziffert Karim Kudsi “auf etwa 45.000 Euro Kosten. Im Vergleich zu den 200.000 der konventionellen Erneuerung ein Unterschied, den sich Kindergartenbetreiber durchaus bewusst machen dürfen.”
Ansprechpartner:
Herr Dr. Thomas Lappe
Lappe Kommunikation
E-Mail: tl@lappekommunikation.de
Telefon: +49 (911) 1307028
Zuständigkeitsbereich: Pressearbeit, PR, Beratung, Lektorat
Über TGA Rohrinnensanierung AG:
Quelle (lifePR)
Popularity: 1% [?]
Social Bookmarking
Ähnliche Artikel bei Immobilien-Recherche: