Doppelter Abiturjahrgang: Bayerische Studenten müssen teilweise sehr hohe Mieten zahlen

Die Mietpreise in den bayerischen Universitätsstädten sind zum Teil happig. Wie viel Studenten im Schnitt pro Quadratmeter bezahlen müssen, hat das Immobilienportal immowelt.de untersucht:

- Quadratmeterpreise für Studentenwohnungen reichen von 3,70 Euro bis 14,60 Euro
- Preise für WG-Zimmer sind bis zu 38 Prozent günstiger als für Ein-Zimmer-Wohnungen
- München ist bayerischer Spitzenreiter in Sachen Mietpreise, Hof ist günstigster Wohnort

Nürnberg, 30. März 2011. Wenn im April die Schüler des letzten bayerischen G9-Jahrgangs das Abitur hinter sich haben, müssen die Studenten in spe gleich die nächste Herausforderung meistern: die Wohnungssuche. Mit Preisen von bis zu 14,60 Euro pro Quadratmeter kann es dann teuer werden. Das Immobilienportal immowelt.de hat die Quadratmeterpreise in den bayerischen Universitätsstädten verglichen.

Diejenigen, die in München studieren wollen, trifft es am härtesten: Mit durchschnittlich 14,60 Euro pro Quadratmeter für ein kleineres Appartement und 12,20 Euro in einer WG-tauglichen Mehr-Zimmer-Wohnung ist die Landeshauptstadt das teuerste Pflaster in Bayern. Zweitteuerste Stadt im Freistaat ist Erlangen. Hier kostet der Quadratmeter in einer Ein-Raum-Wohnung 11,10 Euro und 8,20 Euro in der WG-Wohnung.

Meist sind die Quadratmeterpreise für ein eigenes Appartement deutlich höher als für ein WG-Zimmer. Wie viel sich sparen lässt, zeigt sich besonders deutlich am Beispiel Bamberg, das auf Platz 3 der bayerischen Preis-Top-Ten liegt. Während der Quadratmeter für ein kleines Appartement durchschnittlich 10,70 Euro kostet, beträgt der Preis pro Quadratmeter in einer WG-tauglichen Mehrzimmer-Wohnung 6,60 Euro, ist also um 38 Prozent niedriger.

Die Mietpreise in Hof sind die günstigsten Bayerns, hier zahlen Studenten durchschnittlich 5,60 Euro pro Quadratmeter in der Single-Wohnung und 3,70 Euro in einer WG-Wohnung – also rund ein Drittel dessen, was sie in München fürs Wohnen berappen müssten.

Grundsätzlich gilt, dass Ein-Zimmer-Wohnungen und WG-taugliche Mehrzimmerwohnungen, vor allem wenn sie bezahlbar sein und strategisch günstig liegen sollen, rar sind. Ein vorgezogener zusätzlicher Abiturjahrgang, der Wegfall der Wehrpflicht und ein geburtenstarker Jahrgang sorgen ab Mai in den bayerischen Universitäts-Städten für eine deutlich höhere Zahl von Studenten und somit auch Wohnungssuchenden. Immowelt.de rät daher, am besten gleich mit der Wohnungssuche zu beginnen.

In diesen bayerischen Universitätsstädten hat immowelt.de die Preise untersucht:

- Amberg: 8,20 Euro
- Ansbach: 8,90 Euro
- Aschaffenburg: 9,10 Euro
- Augsburg: 8,00 Euro
- Bamberg: 10,70 Euro
- Bayreuth: 8,80 Euro
- Coburg: 7,90 Euro
- Erlangen: 11,10 Euro
- Hof: 5,60 Euro
- Ingolstadt 10,70 Euro
- Kempten: 7,50 Euro
- Landshut: 8,30 Euro
- München: 14,60 Euro
- Neu-Ulm: 9,30 Euro
- Nürnberg: 9,80 Euro
- Passau: 7,70 Euro
- Regensburg: 9,90 Euro
- Rosenheim: 9,20 Euro
- Würzburg: 8,10 Euro

Preise pro Quadratmeter in einem Single-Appartement bis 40 Quadratmeter Wohnfläche. Quelle: Angebote bei immowelt.de zwischen September 2010 und Februar 2011; Nettokaltmieten bei Neuvermietung; keine Abschlusspreise.

Quelle lifePR

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